Lakies-Mom hat geschrieben:
Mit einer sachlichen, neutralen Diagnosestellung hat das jedoch nichts zu tun. Und an der scheint Ronja interessiert.
Für Diagnosestellungen ist der Tierarzt zuständig. Hier im Forum können ja nur Vermutungen angestellt werden.

Es kann sicher nicht schaden, wenn sich ein Tierarzt mal Ronjas Hinterbeine ansieht.
Erstaunlich fand ich, daß uns eine Westiezüchterin bei einem KfT-Terriertreff/spaziergang auf Miekes Gang ansprach und meinte, er wäre sehr elegant und überaus erstrebenswert. Sie kennt sich zwar nicht mit Lakies aus, war aber sehr begeistert.

(und kein Wort zu Ellis´ wunderschönen krummen Hinterbeinen.

)
Obwohl Mieke auch diesen "staksigen" Gang hat und bestimmt 5 mal mehr hin und her rennt als Ellis, ist sie nie müde. Und sie ist schnell - seeehr schnell.
Um mal aufs Trimmen zurückzukommen, möchte ich meine Erkenntnisse aus diesem und anderen Threads zusammenfassen:
unsere Erfahrungen, daß Trimmen mühsamer ist, als Bücher vermuten lassen ("ausgestorbenes Haar Auszupfen" klingt nach schnell, leicht und locker.

), ist vollkommen normal. Es liegt weder an unserer mangelnden Erfahrung noch am ungewöhnlichen Fell von Ellis und Mieke. Lakies zu trimmen ist ganz einfach etwas mühsamer als andere Drahthaarterrier oder Schnauzer zu trimmen.
Aber die Drahthaare gehen leicht raus, wenn sie soweit sind - das ist auch normal.
Daß anschließend die Flusen der Unterwolle übrigbleiben und man sie erst einige Wochen später entfernen kann, ist auch normal. Flohkamm (und Furminator) helfen dabei.
Ellis hat keineswegs zuviel Unterwolle. Lakies sollen viel Unterwolle haben.
Soweit also alles ganz normal.
Miekes Fell entspricht allerdings nicht der Norm, weil sie zu wenig Unterwolle hat. Während es bei Ellis immer völlig unmöglich ist, die Haut zu sehen, schimmert sie bei Mieke nach dem Trimmen an vielen Stellen durch. Mieke hat sehr weiches Fell an der Brust und an den Beinen. Die zu trimmen ist sehr mühsam, weil immer nur ganz wenige Haare auf einmal gezupft werden können. Auch das findet "Lakie" ganz normal und rät zum Zupfen, aber ich finde nicht, daß der Aufwand in einer angemessenen Relation zum Effekt steht. Da ist Schere angesagt.
Ich werde versuchen, mich in Zukunft nicht mehr über die hellen Unterwolle-Flusen zu grämen, sondern mich daran zu erfreuen, daß Ellis und Mieke davon abgesehen spitzenmäßig aussehen.
Eigentlich ist es immer das gleiche: sehe ich mir Bilder von Ellis und Mieke an, denke ich mir: "Was hast Du eigentlich, sie sehen doch knuffig aus? Kein Grund zu motzen."
Einmal war ich beim Mediamarkt in HN einkaufen, während meine Schwester mit den Hunden vor der Kreuzung bei der Ampel auf mich wartete. Zum ersten Mal in meinem Leben näherte ich mich Ellis und Mieke aus großer Entfernung. Normalerweise sind sie ja immer irgendwie dicht bei mir, da sah ich sie mal in über 100 Meter Entfernung und näherte mich langsam. Ich dachte so bei mir: "Mein Gott, sind die süß. Jetzt verstehe ich, warum die meisten Passanten so begeistert von ihnen sind." Manchmal muß man einfach weiter weg, um das Offensichtliche zu sehen.
PS. Ellis wurde der Hals ja komplett geschoren, um nach Bißverletzungen zu suchen. Keine da - ein Glück - aber um das festzustellen, mußten die Haare ab, abber gehts nicht.
Was da nachwächst sind dunkle, traumhaft schöne Haare (muß mal sehen, ob ich sie fotografieren kann), weitaus fester und schöner als die Haare üblicherweise durchs Trimmen werden.
Mir ist das auch schon aufgefallen, wenn der Tierarzt zum Blutabzapfen ein Stück des Beines nackt geschoren hat: Die nachwachsenden Haare sind perfekt, auch bei Mieke.
Schade, daß Fell so wichtige Funktionen hat und man die Haare nicht einfach komplett abscheren darf. Anschließend würden Ellis und Mieke nämlich so aussehen wie die perfekten Lakies in den Büchern.
PPS.
Lakies-Mom hat geschrieben:
Nee, ich mache grundsätzlich immer dasselbe, und meistens klappt's ja auch. Aber manchmal eben nicht.
Logisch: Computer habe ein rätselhaftes Eigenleben. Computer sind eben auch nur Menschen.
